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Der besondere Vormittag:

Wir beginnen mit einem Gottesdienst, danach gibt es ein einfaches Frühstück mit einem Gespräch zum Thema:

Vertrauen in die Demokratie stärken

Unsere Demokratie lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker für sie engagieren. Sie basiert auf Überzeugungen, die mühsam erarbeitet und erstritten wurden: Dazu gehören wesentlich die Gedanken von Freiheit und Gleichheit, die Regeln des Rechtsstaats und des sozialen Ausgleichs sowie der Respekt vor den Verfahren der demokratischen Entscheidungsfindung. Im Jahr 2019 erinnern wir uns mehrerer Ereignisse und Errungenschaften der Demokratie in Deutschland: Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Reichsverfassung beschlossen, die die Freiheit und Gleichheit aller Bürgerinnen und Bürger mit sich brachte und in Deutschland das Frauenwahlrecht einführte. Vor 70 Jahren schufen die Väter und Mütter des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland die Grundlage einer über Jahrzehnte starken, stabilen und funktionsfähigen Demokratie. Nur ein Jahr davor wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Vor 30 Jahren konnte in einer friedlichen Revolution die Teilung Deutschlands nach dem Fall der Berliner Mauer überwunden werden. In der Europäischen Union jährt sich das Inkrafttreten des Vertragswerks von Lissabon zum zehnten Mal, zu dessen Erarbeitung die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007 einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.

Was hat all das mit dem Glauben zu tun und mit dem politischen Engagement von Christinnen und Christen?

Durch den Vormittag begleiten Monika Eberhardt und Ulrich Hoffmann, Präses der KAB in Senden